Build Loop
Spec → Slice → Umsetzung → Review → Release
Review-Ergebnisse verbessern die Spec.LoopsWork benötigt kein eigenes Tool. Das Framework verbindet vorhandene Systeme so, dass aus einer gewünschten Wirkung kleine umsetzbare Specs entstehen, Änderungen überprüft werden und neue Erkenntnisse wieder in die Arbeit zurückfließen.
Mit Jira, Jira Product Discovery und Confluence lässt sich dieser Kreislauf direkt abbilden. KI-Agenten können zusätzlich Recherche, Planung, Umsetzung, Prüfung und Analyse übernehmen.
LoopsWork definiert Arbeitsprinzipien, keine Software. Jira und Confluence zeigen hier beispielhaft, wie diese Prinzipien mit bestehenden Tools umgesetzt werden können. Das KI-Framework für Softwareentwicklung bleibt technologieunabhängig.
LoopsWork legt keinen neuen Prozess über Jira. Es verbindet bestehende Werkzeuge so, dass Build Loop, Value Loop und Learning Loop sichtbar miteinander verbunden werden.
Spec → Slice → Umsetzung → Review → Release
Review-Ergebnisse verbessern die Spec.Outcome → Messung → Ergebnis → Entscheidung
Wirkung verändert Prioritäten und neue Arbeit.Learning → Experiment → Decision → neuer Kontext
Erkenntnisse verbessern die nächsten Specs.Eine LoopsWork-Initiative beginnt nicht mit einer Feature-Liste, sondern mit einem gewünschten Ergebnis.
Jira Product Discovery bildet damit die Ebene oberhalb der eigentlichen Umsetzung: Ein Vorhaben verknüpft das gewünschte Outcome mit der Delivery-Arbeit in Jira.
Die Felder sind ein möglicher Kartenaufbau. Outcomes und Initiativen müssen keine zusätzlichen Jira-Hierarchieebenen sein.
Die zentrale Arbeitseinheit von LoopsWork ist die Spec. Sie beschreibt nicht nur, was verändert werden soll, sondern auch warum, unter welchen Bedingungen und woran später erkannt wird, ob die Änderung erfolgreich war. Specification Driven Development liefert dafür die gemeinsame Vereinbarung zwischen Menschen und Agenten.
Given ein eingeloggter KundeWhen der Checkout geöffnet wirdThen wird seine gespeicherte Adresse vorausgewählt.Die Initiative hat ein gemeinsames Wirkungsziel. Einzelne Specs leisten einen Beitrag; sie versprechen nicht jede für sich die gesamte Verbesserung.
Je größer eine Aufgabe wird, desto größer wird auch der Kontext, den Menschen und KI-Agenten verstehen müssen. LoopsWork versucht deshalb, Arbeit in möglichst kleine, eigenständig umsetzbare Specs oder Slices zu schneiden.
Agenten erhalten nur die Informationen, die sie für die Aufgabe wirklich benötigen.
Kleine Aufgaben lassen sich präziser beschreiben, umsetzen und prüfen.
Gezielte Kontextauswahl kann Token- und Verarbeitungsaufwand senken. Zusätzliche Agentenläufe und Koordination zählen mit.
Kleine Änderungen sind früher überprüfbar und gelangen schneller durch Build Loop und Value Loop.
Klein ist kein Selbstzweck: Ein Slice braucht einen klaren Auftrag und eine eigenständige Prüfung. Sub-Tasks helfen beim Schneiden, wenn sie auch den tatsächlichen Agentenauftrag begrenzen. Im Warenkorb-Beispiel ansehen.
Fachlich abgegrenzte Veränderung
Fachlich abgegrenzte Veränderung
Die Initiative beschreibt die Wirkung, die Spec eine abgegrenzte Veränderung und der Slice die kleinste sinnvoll umsetzbare Arbeitseinheit. Bug, Experiment und Task können ergänzend bestehen bleiben.
Zum Beispiel: JPD-Idee mit verknüpftem Epic, Specs als Stories oder Tasks und Slices als Sub-Tasks. Die konkrete Zuordnung hängt von Eurer Jira-Konfiguration ab. LoopsWork braucht keine eigenen Tickettypen für jede Eventualität. Jira hat auch ohne Hilfe schon genug Möglichkeiten, einen Ticket-Zoo aufzubauen.
Eine Änderung ist technisch abgeschlossen, wenn die vereinbarten Qualitätskriterien erfüllt sind und sie kontrolliert ausgeliefert wurde. Bei kritischen Komponenten gehören notwendige Beobachtbarkeit, sinnvolle Alerts und geprüftes Fehlerverhalten dazu. Der Loop ist damit aber noch nicht geschlossen. Erst wenn überprüft wurde, welche Wirkung die Änderung tatsächlich hatte, entsteht Feedback.
Das ist ein logischer Ablauf, kein vorgeschriebener Jira-Workflow. Measuring und Learned können auch in einem verknüpften Value-Review-Item oder in Feldern abgebildet werden. Rückmeldungen können jederzeit zur Spec oder zu einer neuen Hypothese führen.
Feedback Debt beschreibt ausgelieferte Änderungen, deren Wirkung noch nicht überprüft wurde.
Eine wachsende Feedback Debt ist ein Warnsignal: Das Team produziert Änderungen schneller als es daraus lernt.
Beispieldaten derselben Kohorte. Zusätzlich prüfen: Wie alt sind die offenen Reviews, und welche sind bereits fällig?An jeder ausgelieferten Spec stehen Review-Verantwortung, Prüfdatum und Evidence-Link. Im Value Review werden überfällige oder riskante Rückmeldungen priorisiert. Passende Evidence und eine dokumentierte Entscheidung schließen die Prüfung; ein Statuswechsel allein genügt nicht.
Operative Arbeit gehört nach Jira. Langlebiges Wissen gehört nach Confluence. Confluence ist gleichzeitig Wissensbasis für Menschen und KI-Agenten.
Gebt dauerhaftem Kontext einen Owner und einen Aktualitätsstand. Verlinkt bestätigte Specs und Entscheidungen, statt dieselben Regeln mehrfach zu kopieren.
Specs verlinken nur den Kontext, den sie tatsächlich benötigen.
In klassischen Frameworks werden Aufgaben Rollen und Menschen zugeordnet. In KI-gestützter Entwicklung kommt eine weitere Frage hinzu: Wer führt die Arbeit aus – Mensch, Agent oder beide?
Max
Der Mensch setzt die Aufgabe selbst um.
Copilot Backend Agent
Ein Agent bearbeitet eine klar definierte Spec oder einen Slice weitgehend selbstständig.
Max + Copilot Backend Agent
Der Mensch behält die Verantwortung, der Agent übernimmt Teile der Ausführung.
Agentennamen bezeichnen hier beispielhafte Ausführungsprofile, keine automatisch vorhandenen Jira-Benutzer.
LoopsWork trennt bewusst Verantwortung und Ausführung. Ein Agent kann Arbeit übernehmen. Die Verantwortung bleibt bei einem Menschen.
Humans own decisions. Agents own tasks.Menschen verantworten Entscheidungen. Agenten übernehmen Arbeit.
Praktisch kann der Jira-Assignee die verantwortliche Person bleiben. Execution Mode und Execution Agent werden als Felder oder im Agentenauftrag geführt. Die gezeigten Freigaben sind Grenzen dieses Beispielauftrags.
Über den Atlassian Remote MCP Server können MCP-fähige KI-Systeme auf Jira- und Confluence-Kontext zugreifen. Damit muss der relevante Kontext nicht ständig manuell in Prompts kopiert werden.
Spec · Status · Auftrag
Architecture · Decisions · Learnings
In einer MCP-fähigen Umgebung
Mit konfigurierter MCP-Anbindung
Oder weitere MCP-fähige Agenten
LoopsWork modelliert die logische Zuweisung zu einem Execution Agent. Über MCP erhält dieser Agent anschließend Zugriff auf den notwendigen Jira- und Confluence-Kontext. MCP macht einen Copilot-Agenten nicht automatisch zum Jira-Assignee und startet nicht von selbst einen Coding-Auftrag.
Client, Authentifizierung und Berechtigungen müssen eingerichtet sein. Zugriffe richten sich nach den freigegebenen Rechten; das Agentenprofil allein vergibt keine Rechte.
Jira MCP und Atlassian MCP bilden hier eine mögliche technische Brücke für den AI Agent Workflow. Maßgeblich für die Einrichtung ist die offizielle Dokumentation.
Was muss der Agent wissen?
Spec · Architecture · Decisions · APIs · Constraints
Was darf der Agent tun?
Code lesen · Code verändern · Tests erstellen · PR erstellen · Jira aktualisieren
Wo entscheidet ein Mensch?
Architekturentscheidung · Merge · Production Release · Budget · fachliche Abnahme
Give agents context, capability and boundaries.
Findet relevanten Kontext, Abhängigkeiten und bestehendes Wissen.
Analysiert Specs und schlägt kleine Slices vor.
Setzt vereinbarte Änderungen um und macht offene Reviews sowie fehlende Nachweise sichtbar. Die Merge-Freigabe bleibt bei der benannten menschlichen Person im Delivery Team.
Prüft Acceptance Criteria, Tests, Risiken und Umsetzung.
Bereitet Messwerte und Value Reviews vor.
Erkennt Muster und leitet Learnings oder Experimente ab.
Gemäß Spec können Agenten Monitoring-Konfiguration, Logs, Metriken, Alerts, Fehlerfalltests, Fallbacks, Recovery und Runbooks ergänzen. Menschen verantworten Kritikalität, akzeptables Risiko, Alert-Schwellen, SLOs, Eskalation und Freigabe.
Menschen entscheiden. Agenten helfen.
Ein LoopsWork-Cycle verbindet Build Loop, Value Loop und Learning Loop: von der gewünschten Wirkung über die Umsetzung und Wirkungsmessung bis zur Erkenntnis, die neue Arbeit anstößt. Die drei Loops greifen ineinander und können parallel laufen.
Durchgehendes, fiktives Checkout-Beispiel. Die Messwerte sind keine realen Produktergebnisse.
Checkout-Abbruchquote reduzieren
Gespeicherte Adresse vorauswählen
Spec in kleine Slices zerlegen
Responsible: Max · Execution Agent: Copilot Backend
Jira + Confluence + Decisions gezielt abrufen
Agent erstellt Änderung + Tests + PR
Mensch gibt die Veröffentlichung frei
12,4 % → 9,8 % Abbruchquote im fiktiven Beispiel
Bestandskunden profitieren besonders
Hindernisse für Neukunden untersuchen
Jira Automation, Rovo beziehungsweise andere Agenten können viele dieser Übergänge unterstützen. Das sind Konfigurationsbeispiele: Für externe Coding-Agenten braucht es einen passenden Trigger oder eine Orchestrierung zusätzlich zum MCP-Zugriff.
Ein „Spec Coach“ ist hier eine Tätigkeit von Scout und Planer, kein zusätzliches siebtes Agentenprofil. Schreibrechte, Freigaben und Budgetgrenzen werden für jeden Auftrag festgelegt.
Die bestehenden LoopsWork-Termine verbinden KI-Vorbereitung mit menschlicher Klärung und Entscheidung. Der Takt ist ein Startwert; Termine bei Bedarf auslösen.
Agenten bereiten Blockaden, offene Reviews und wartende Abnahmen vor. Menschen klären die nächste konkrete Aktion.
Ablauf ansehen →Scout und Planer bereiten Beispiele, offene Regeln und kleine Specs vor. PO, Team und Fachpartner klären die nächste Änderung.
Ablauf ansehen →Bei Widersprüchen oder Budgetdruck schlagen Agenten Optionen vor. Menschen vereinbaren den kleinsten nützlichen Umfang.
Ablauf ansehen →Der Prüfer bündelt Kriterien und Nachweise. Fachpartner bestätigen reale Szenarien oder benennen Abweichungen.
Ablauf ansehen →Der Wirkungsanalyst bereitet geprüfte Messwerte und Nutzerfeedback vor. Der PO entscheidet über die nächste Produktarbeit.
Ablauf ansehen →Der Lernbegleiter bündelt freigegebene Beobachtungen. Das Team bewertet seine Arbeitsweise und vereinbart ein Experiment.
Ablauf ansehen →Agenten bereiten belegte Vorher-Nachher-Beispiele vor. Teams teilen Erkenntnisse und prüfen deren Übertragbarkeit.
Ablauf ansehen →Der Loop Lotse macht fehlendes Feedback und Hindernisse sichtbar. Er unterstützt das Team dabei, die Kreisläufe zu schließen und die Arbeitsweise zu verbessern.
LoopsWork verbindet Outcomes, kleine Specs, Umsetzung, Wirkung und Lernen zu einem kontinuierlichen System.
Menschen übernehmen Verantwortung.
Agenten übernehmen Arbeit.
Feedback schließt den Loop.